Medizinische Präzisionsschläuche von Primo Ein wesentlicher Bestandteil von vorgefüllten Spritzen zur Hämostase

Vorgefüllte Spritzen zur Hämostase mit Gelatine sind eine effiziente Lösung, wenn im Op interne oder externe Blutungen schnell gestillt werden müssen ­ und die medizinischen Schläuche von Primo passen zu einigen der am häufigsten eingesetzten Spritzen zur Hämostase, die von dem dänischen Unternehmen Carmo hergestellt werden.

Medizinische Präzisionsschläuche von Primo

Vorgefüllte Spritzen zur Hämostase mit Gelatine sind eine effiziente Lösung, wenn im Op interne oder externe Blutungen schnell gestillt werden müssen ­ und die medizinischen Schläuche von Primo passen zu einigen der am häufigsten eingesetzten Spritzen zur Hämostase, die von dem dänischen Unternehmen Carmo hergestellt werden.

Carmo ist ein dänisches Unternehmen, dass sich auf das Design, die Fertigung und den Vertrieb von qualitativ hochwertigen spritzgegossenen Kunststoffkomponenten mit Schwerpunkt auf medizinische Komponenten spezialisiert hat. Camo ist auf dem internationalen Markt für Ablaufventile, Anschlüsse und Steckkonnektoren spezialisiert und stellt auch maßgeschneiderte OEM-Produkte für internationale Medizinunternehmen her.

So fertigt Carmo zum Beispiel Spritzen mithilfe der medizinischen Präzisionsschläuche von Primo für einen bedeutenden OEM-Kunden. Die Schläuche sind essentielle Bestandteile des Endprodukts, nämlich einer vorgefüllten Spritze, mit der während eines operativen Eingriffs eine Paste zur Hämostase in eine interne Wunde injiziert werden kann.

Herausragende Präzision und Handwerkskunst

Primo liefert die millimeterdünnen Schläuche, die von den Experten bei Camo in Spritzgussmaschinen platziert werden, wo diese Schläuche den Kern des Endprodukts bilden. Dann wird per Spritzguss ein Faden an einem Ende und eine verstärkende Struktur am anderen Ende hinzugefügt. Anschließend wird der Schlauch an die Spritze angepasst und mit einem gerinnungshemmenden Wirkstoff gefüllt.

Die Spritze mit dem gerinnungshemmenden Wirkstoff kann mit zwei unterschiedlichen Applikatorspitzen versehen werden: Eine weiße, die gerade und stabil ist und für die oberflächliche Injektion von gerinnungshemmender Gelatine verwendet wird und eine blaue, die in der medizinischen Produktionsstätte von Primo durch Coextrusion produziert wird, wobei die TPE-Matrix zusammen mit einem dünnen Aluminiumdraht extrudiert wird. So kann der Chirurg die Kanüle vor der Injektion nach Belieben verbiegen, sodass auch schwer zugängliche Orte zum Beispiel in internen Organen erreicht werden können.

Das letzte Puzzlestück

„Unsere Zusammenarbeit mit Primo begann vor einigen Jahren“, erklärt Søren Keller, Carmos Vizepräsident für Vertrieb und Marketing.

„Wir wurden von einem Kunden angesprochen, der die mit Gerinnungshemmer vorgefüllte Spritze in Zusammenarbeit mit einer Ingenieursfirma entwickelt hatte.

Der Kunde hatte ungemein präzise Anforderungen in Bezug auf die Toleranzen der einzelnen Komponenten. Das Endergebnis, das der Chirurg in kritischen Momenten während einer Operation in den Händen hält, ist ein Stück hochpräziser Handwerkskunst.

Die Schläuche sind sozusagen der letzte Teil des Puzzles. Sie müssen ausgesprochen strenge Anforderungen in Bezug auf Präzision und Stabilität erfüllen.

Zum Glück war Primo mit seinem Extrusions-Know-how von Anfang an mit dabei. Ihre Reinraumanlagen befinden sich ganz in der Nähe, und wir können darauf vertrauen, dass sie uns die Qualität die wir brauchen so schnell wie möglich liefern.“

Über Primo 

Die dänische Gruppe hat ihren Hauptsitz in Kopenhagen und verfügt über Vertriebs- und Produktionsaktivitäten an 11 Standorten in Europa und China. Die Gruppe beschäftigt derzeit 980 Mitarbeiter und erwirtschaftet einen Umsatz von 205 Millionen EUR (per 31.12.2022). Das Unternehmen wurde von der Familie Grunnet gegründet und befindet sich in ihrem Besitz. Seit seiner Gründung im Jahr 1959 hat sich das Unternehmen auf die Entwicklung und Herstellung maßgeschneiderten Profillösungen aus Kunststoff spezialisiert.