Primo veräußert polnische Fabrik

Datum: 22.01.2021

Thema: Bauwesen , Beleuchtung , Energie und Offshore , Gesundheitswesen , Elektronik und Packing Tubes , Kältetechnik und HVAC , Nachhaltigkeit

Die dänische Inter Primo A/S verkauft ihre Anteile an der in Polen ansässigen Spyra Primo nach 28 Jahren enger Zusammenarbeit. Ziel ist es, sich auf das Kerngeschäft - die Extrusion von Kunststoffprofilen - zu konzentrieren.

Inter Primo A/S hat zum 31. Dezember 2020 seine 49 % Eigentumsanteile an dem polnischen Hersteller von Rohren Spyra Primo verkauft. Käufer ist der J/V Partner, Czeslaw Spyra, der die Zusammenarbeit mit Primo als eine Kunden-Lieferanten-Beziehung fortsetzen will. Spyra Primo erwirtschaftete 2019 einen Umsatz von 15 Millionen Euro.

„Czeslaw Spyra hat vor 28 Jahren diese Zusammenarbeit initiiert und mit technischem Know-how und Weitsicht ein wirtschaftlich solides Unternehmen im Bereich Technologie geschaffen. Mit den Perspektiven, die sich u.a. durch den Ausbau der Glasfasernetze in Europa in den kommenden Jahren bieten, glauben wir, dass jetzt der optimale Zeitpunkt ist, damit sich das Unternehmen von jetzt an selbstständig entwickeln kann“, sagt Claus Tønnesen, CEO bei Inter Primo A/S.

Der Verkauf erfolgte, um sich auf das Kerngeschäft konzentrieren und das Wachstum durch Synergien zwischen den Extrusionsfabriken des Unternehmens in Europa, Russland und China optimieren zu können. Primo liefert heute Profile für so unterschiedliche Branchen wie Medizin, Offshore, Automobil, Bauwesen und diverse andere.

„Unsere Strategie in den letzten 10 Jahren war es, uns darauf zu konzentrieren, was wir am besten können: Die Entwicklung und Produktion von Kunststoffprofilen für eine Vielzahl von Branchen und Industrien. Spyra Primo ist in der Rohrproduktion sehr gut aufgestellt, aber das gehört nicht zur Kernkompetenz von Primo“, so Claus Tønnesen.

Strategische Auf- und Verkäufe über Jahrzehnte haben eine neue Plattform für globales Wachstum geschaffen

Mit dem Verkauf der Anteile an Spyra Primo kommt eine Reihe von Veräußerungsvorgängen zum Abschluss, die seit mehreren Jahren im Gang sind:

2013: Primo Vinduer, Dänemark, verkauft.
2013: Norsk Formblåsning, Norwegen, verkauft.
2020: Heinola Compounding Facility, Finnland, verkauft.
2020: Spyra Primo, Polen, verkauft.

 

Die Verkäufe erfolgten parallel zur Übernahme von Unternehmen, die näher am Kerngeschäft liegen. In diesem Zusammenhang wurde Profilex - mit Standorten in Deutschland und in China - übernommen und die Aufkäufe kulminierten 2019 mit der Übernahme von Essentra Extrusion in Holland.

Globale Wachstumsstrategie

„Primo ist das Resultat aus organischem Wachstum und dem Aufkaufen von Unternehmen in der Kunststoffbranche über Jahrzehnte. In den letzten Jahren haben wir uns darauf konzentriert, eine enge Zusammenarbeit zwischen unseren Produktionsstätten und Spezialfirmen an 13 Standorten in 9 Ländern, darunter Russland und China, aufzubauen. Das ist uns gelungen. Jetzt müssen wir uns noch mehr auf die Integration unserer Vertriebsorganisation fokussieren, damit wir in allen Märkten, in denen wir tätig sind, als eine Einheit auftreten,“ erzählt Claus Tønnesen.

Die Fokussierung von Primos Aktivitäten wird ergänzt von Investitionen in die Gewinnung neuer Erkenntnisse über Werkstoffe, in Produktionsanlagen und Maschinen.

„Unser Ziel ist es, die technisch fortschrittlichsten Kunststoffprofile für die anspruchsvollsten Kunden zu produzieren. Primo soll ein Garant für höchste Qualität sein und wir haben den Ehrgeiz, in der Branche noch tonangebender zu werden, als wir heute schon sind,“ sagt Claus Tønnesen.

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